10 Gründe, warum es toll ist, ein Rollenspieler zu sein

Mittwoch, 20. August 2008

1. Dir sagen merkwürdige Begriffe etwas
Wenn man einen normalen Menschen nach seinem aktuellen ETW0 (ausgesprochen: EhhTeeWeeNull, bzw. Erforderlicher-Treffer-Wurf-gegen-Rüstungsklasse-0, oder kurz etwo) fragt, wird man wahrscheinlich keine Antwort bekommen. Ein Rollenspieler dagegen weiß genau was gemeint ist. Auch Fragen nach den TP, dem AC oder den RW können die meisten anderen Menschen nicht so einfach beantworten.

2. Du hast Freunde
Na, wer Rollenspiel spielt, braucht mindestens ein paar Freunde. Das ist doch heutzutage, in den Zeiten des Konsums schonmal ein Anfang. Ansich ist der Rollenspieler sehr gesellig, daher bleibt es meistens nicht bei der handvoll Freunden. Ausserdem, wer kann sonst von sich sagen, dass er zusammen mit seinen Freunden einen Drachen bezwungen hat?

3. Du hast Bücher, die wie alte Schmöcker aussehen
Geht es euch anders? Ich mag es, die riesigen Rollenspiel-Bücher aufzuschlagen, als wären es alte magische Folianten, dann die Tabelle herauszusuchen, als wäre es ein Zauberspruch und mit einem vibrieren in der Stimme zu sagen: "Würfel!".

4. Du erlebst fantastische Geschichte, die sonst nicht möglich wären
Wenn Du an Deine Rollenspielzeit denkst, dann wirst Du wahrscheinlich genauso fantastische Errinnerungen haben, wie ich. Wo warst Du, als Borbarad sich erhoben hat? Was für Geschichten sind bei Dir an dem Lagerfeuer in der Taverne angefangen? Welche Monster haben sich Dir in die Erinerrung gebrannt? Auch wenn die Geschichte, die man erlebt, nur im Kopf passiert, war man dennoch dabei, hat sie dennoch erlebt, war sie ein kleines Stückchen real!

5. Du hast eine Würfelsammlung und bist stolz darauf
Du weißt nicht, was Du einem Rollenspieler schenken sollst? Schenke ihm Würfel! Jeder Rollenspieler mag seine Würfel und die meisten glauben auch an dem geheimen Zauber, der in den Würfeln steckt. Es gibt Würfel für jede Situation ("Mit dem Würfel würfel ich nur meine Reiten-Proben, mit dem Würfel nur meine Angriffe, mit den Würfel nur meine Initiative, ...") und bei manchen Würfel-Würfen, wird schonmal ein Stoßgebet in den Himmel geschickt, um danach alle Würfel wieder sorgfältig gegen Süden auszurichten (die größte Zahl muss natürlich oben liegen).

6. Du kannst das ganze Leben mit Attributen und Werten betrachten
Macht Ihr das auch? Wenn ich etwas lerne, stelle ich mir vor, wie meine entsprechende Fertigkeit wächst. Wenn ich merke wie ungeschickt ich bin, denke ich mir, dass ich doch lieber ein paar mehr Punkte auf Geschicklichkeit vergeben hätte. Bei einem wichtigen Ereignis im Leben (abgeschlossenes Abitur, Beförderung, etc.), denke ich mir stillen "Yay, endlich ein Level-Up".

7. Du zählst schon als Geek
Schau mal nach, was einen Geek ausmacht: Bei den Stufen des Geek-Seins gibt es irgendwann die Stufe des Rollenspielers. Nunja, wenn man ein Geek sein möchte ist das was Gutes ...

8. Es gibt Webseiten nur für Dich
Du surfst gerade auf einer! Das Internet ist voll von Rollenspiel-Seiten, mit Spielleitertipps, Abenteuerideen, Charakterbögen und vielen vielen mehr. Spaß und Spannung rund um Rollenspiel und nur Du kannst was damit anfangen. Ich find das super.

9. Du kennst genügend Geschichten um mehr als ein Buch zu schreiben
Jeder Rollenspieler hat genügend Geschichten erlebt um ein Buch zu schreiben. Die unvorhergesehnen Ereignisse würden das Buch sogar Spannend und Lebensnah gestalten. Manchmal glaube ich, dass die meisten der Bücher, die in einer Rollenspiel-Welt spielen, genau so geschrieben werden: Der Autor spielt das Rollenspiel, macht sich Notizen und schmückt das Ganze nachher nur noch aus.
 
10. Du kannst Filme ganz anders betrachten
Die Sicht der Welt kann sich durch Rollenspiel verändern. Wenn ich einen Action-Film sehe, denke ich manchmal: "Das war doch wie an diesem einen Abend, als mein Charakter dies und jenes gemacht hat" oder "Wow, das war ganz schön beeindruckend, der hat sicherlich viel Geschicklichkeit". Geht es Euch ähnlich?

 
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