Rollenspiel und ... Lego

Montag, 18. August 2008

Viele Rollenspielssysteme funktionieren heute nach dem Lego-Prinzip. Charaktere lassen sich aus verschiedenen Bausteinen wie eine Lego-Figur zusammenbauen. Ich nehme eine Komponente Magie, etwas Kampf, wähle einen Elfen-Grundkörper und fertig ist meine zaubernder Elfen-Kämpfer. Dieses Prinzip hat den Vorteil, dass man schnell den Charakter zusammenbauen kann, den man möchte.

Nunja, die Ähnlichkeiten mit Lego sind sogar noch größer: Je komplexer ein Charakter/Model sein soll, desto länger dauert das Erstellen/Bauen und desto schwieriger wird das Erstellen/Bauen. Bei einigen Lego-Modellen steht daher auf der Packung eine Altersempfehlung. Vielleicht sollte man eine derartige Altersempfehlung auch auf Rollenspielsysteme schreiben (ich seh das schon: Dungeons and Dragons: 12 - 40, Shadowrun: 20 - 60, usw.).

Lego kann auch während des Spielens praktisch sein: Einfach Lego-Bausteine als Trefferpunkte-Visualisierung nehmen (1 Trefferpunkt = 1 Legosteinchen), Dungeons mit Lego nachbauen oder mal die Spieler mit einer Figur ihres Charakters überraschen. Der Abend wird dann sicherlich unvergesslich ...

Habt Ihr schonmal Lego mit Rollenspielen kombiniert? Wie findet Ihr das Lego-Prinzip bei der Charaktererschaffung?

 
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