Rollenspiel und ... Notizen

Montag, 25. August 2008

Kein Spielleiter wird früher oder später darum herumkommen sich Notizen zu machen. Welche die beste Art und Weise ist, sich Notizen zu machen, darüber ist schon viel diskutiert worden, doch feststeht: Wer als Spielleiter erfolgreich sein möchte, muss sich viele viele Notizen machen. Was haben die Spieler getan? Was wollen die Spieler tun? Wo soll es mit der Kampagne weitergehen? und und und ...

Da Notizen schnell geschrieben oder gelesen werden, müssen sie kurz sein. Es macht wenig Sinn einen Roman als Notiz zu verwenden. Es empfiehlt sich also Notizen in Stichwort-Form niederzuschreiben. Natürlich kann man im nachhinein die Notizen noch weiter ausarbeiten, doch das macht meistens nur bei gewerblichen Abenteuern oder Romanen (die man aus den Rollenspielsitzungen erzeugt) Sinn.

Als Medium für die Notizen gibt es heutzutage zwei große Möglichkeiten:

Zum einen kann man alle Notizen auf dem Computer erfassen. Hierbei empfiehlt es sich, ein möglichst kleinen lautlosen Laptop zu benutzen, da dieser auch zu einer Spielesitzung mitgenommen werden kann. Für Menschen, die viel mit dem Computer arbeiten, ist dies eine schnelle gewohnte Variante der Notizenführung, und inzwischen gibt es auch viele Programme, welche einem die Notizenverwaltung abnehmen. Für Menschen, wie mich, die ihre eigene Handschrift manchmal nicht lesen können, ist diese Variante sehr zu empfehlen.

Die andere große Variante ist das klassische Notizbuch. Mit Papier und Stift kann man hier ohne weiteres seine Notizen festhalten. Ein riesiger Vorteil der handschriftlichen Notizen ist es, dass man sehr einfach Karten und kleine Bilder an die Seite der Notiz malen kann, um so noch weiter Informationen der Notiz hinzuzufügen. Des Weiteren ist es ungemein preiswerter, sich ein Notizbuch mit Stift zu kaufen, als wenn man sich einen Computer für Rollenspiel anschafft.

Ich versuche immer beide Varianten zu kombinieren. Da ich keinen kleinen lautlosen Laptop besitze (noch nicht), schreibe ich mir alle Informationen zum Abenteuer vorher auf einem Computer und drucke sie aus. Während des Abenteuers führe ich dann mein kleines schwarzes Büchlein. Welche Variante der Notizführung findet Ihr besser? Habt Ihr noch weitere für mich?

1 Kommentare:

Scorpio hat gesagt…

Faszinierendweise haben auch die Küstenmagier aktuell einen Artikel zum Thema "Organisation der Notizen" veröffentlicht, zu finden unter http://www.wizards.com/default.asp?x=dnd/dudc/20080820

 
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