Link-Rodeo: gnomestew.com

Freitag, 18. Juli 2008

Gnomestew ist ein englischer Rollenspiel-Blog, der seit kurzem diverse Berichte für Rollenspieler bereitstellt. Insbesondere dient der Blog dem Austausch von Informationen für Spielleiter, sowie dem Austausch von Erfahrungsberichten. Gnomestew bedeutet eigentlich soviel wie Gnomeneintopf, was auch das Logo auf Gnomestew darstellen soll. Wer mal etwas Freude sucht, kann natürlich auch einen Gnom streichelt, doch dabei sollte man aufpassen: Man kann nie nur einen Gnom streicheln. Besonders gefallen mir an diesen Blog die verschiedenen Beiträge zum Thema "Hilfsmittel beim Rollenspiel" (hierbei habe ich auch den genialen Pocketmod kennengelernt). Einziger Nachteil der Seite ist, dass man erneut etwas "Rollenspiel-Englisch" verstehen sollte, um bei der Diskussion mitzukommen.

Link zur Webseite
http://www.gnomestew.com

5 Nicht-Spieler-Charakter-Ideen

Donnerstag, 17. Juli 2008

1. Ein hochintelligenter Magier, der schon lange in einem Turm im Moor lebt. Häufig wird er von Gnomen besucht, die ihm mit Edelsteinen im Austausch gegen Illusionszauber reich gemacht haben. Er ist aber sehr geizig und würde niemals einen seiner wertvollen Edelsteine hergeben. Hasst Elfen.

2. Ein elfischer Wirt hat schon seit Jahrtausenden eine Taverne. Er hat das Land im Wandel beobachtet und ist faziniert vom Abenteuerleben. Doch in all den Jahren wartete er darauf, dass sich eine alte Prophezeiung erfüllt.

3. Eine Frau verliebt sich unsterblich in einen der Abenteuerer. Doch der Abenteuerer weiß etwas, dass die Frau nicht weiß ... Sie ist seine seit langem verschollene Schwester ...

4. Ein verrückter Wissenschaftler trainiert Ratten darauf, dass sie ihn beschützen. Doch die Ratten können schlecht zwischen Freund und Feind unterscheiden und greifen jeden an, der auch nur in die Nähe des Wissenschaftlers kommt.

5. Ein starker Bauer pflegt kleine Lämmer in der Scheune seines Bauernhofes. Doch niemand weiß von den Lämmer und der Bauer kämpft darum, dass das Geheimnis geheim bleibt, denn sonst würde der Sheriff des Landes die Lämmer zu dem benachtbarten bösen Magier bringen.

Intrigen am Königlichen Hof - Part 1

Mittwoch, 16. Juli 2008

Die Intrige am Königlichen Hof ist fast schon sowas wie ein Standard-Abenteuer. Die Helden müssen eine dunkle Organisation aufdecken, die eine Intrige plant, oder werden selber Teil einer Intrige am Hofe. Soweit das Klischee, doch richtig spannend kann man das Abenteuer mit ein paar Tricks dennoch gestalten.

Eine Intrige muss immer einen Zweck haben und trägt meistens noch viel Emotionen mit sich. Hier sollte man sich als Spielleiter die Frage stellen, wer die Intrige gegen wen plant, warum er das tut und so weiter (hier helfen die "W-Fragen"(Wer? Was? Warum? Wieso? Wo? etc ...) weiter). Es ist für die Helden und Spieler motivierender, wenn sie wissen, warum sie Teil der Intrige sind, oder warum sie die Intrige verhindern sollten.

Da eine Intrige meistens geheim gehalten wird, kann es zu einer tollen Geschichte führen, wenn die Helden am Anfang des Abenteuers nicht wissen, dass sie Teil einer Intrige sind. Vielleicht wirkt der ganze Auftrag wie ein Kinderspiel, doch erst in der Mitte des Abenteuers merken die Spieler, das sie Teil einer Intrige geworden sind, oder das eine Intrige hinter den merkwürdigen Zwischenfällen steht. So ein Plot-Twist kann aus der Standard-Klischee Intrige ein spannendes Abenteuer machen.

Eine Intrige findet meistens zwischen sehr "edlen" Gsellschaftsschichten statt, also wäre es denkbar, dass die Intriganten sehr nahe mit dem Gesetzt zusammenarbeiten. So könnte sich die Intrige um das streuen von falschen Beweisen drehen, also das was man auch als "blackmailing" bezeichnet. Die Helden könnten auch mitten im Abenteuer einem Verbrechen angeklagt werden, was sie (nicht) begangen haben.

Eine Fortsetzung des Artikels wird in Kürze folgen. Was ist für euch bei einer Intrige wichtig? Habt ihr bereits erfolgreich Intrigen in eurer Gruppe gespielt?

Video: An 8-Bit Reenactment of Dungeons and Dragons

Dienstag, 15. Juli 2008



Ein recht bekannter Clip zum Thema Rollenspiel. Ich fand es sehr witzig ...

Rollenspiel und ... Kuscheltiere

Montag, 14. Juli 2008

Man kann ja Rollenspiel mit allem möglichen verbinden, wie es "Plüsch, Power und Plunder" eindrucksvoll gezeigt hat. In Plüsch, Power und Plunder war man ein Kuscheltier und hat dementsprechend die Welt aus den Augen eines Kuscheltieres gesehen. Jeder Spieler musste zum Spielen ein Kuscheltier mitnehmen, welches dann gleichzeitig seinen Charakter repräsentiert hat. Die bösen Trampler (Menschen) durften natürlich nichts davon erfahren, dass die Kuscheltiere zum leben erwacht sind.

Das ganze Rollenspiel war natürlich nur eine Satire auf die großen Rollenspiele wie "Dungeons und Dragons" oder "Das schwarze Auge", doch es zeigt eindrucksvoll, wie einige Techniken Spannung im Spiel erzeugen konnte. In die Welt der Kuscheltiere muss man sich eben so hineindenken, wie in das Leben von Helden, die gegen Drachen und Magier kämpfen. Was für uns im "normalen" Rollenspiel schon fast "normal" geworden ist, ist eigentlich manchmal etwas sehr fantastisches. Die Helden werden wahrscheinlich einen Drachen oder Faustfeuerwaffen mit ähnlichen Augen betrachten, wie ein Kuscheltier das erste Mal eine böse Waschmaschine. Der Spielleiter muss nun aber vorher entsprechend die Stimmung dafür schaffen.

Das veränderte Setting lässt auch viele Abenteuer entstehen, die man in normalen Rollenspielen schlecht spielen kann. Das süße Kuscheltier, was eigentlich immer in der Ecke stand, mag sich vielleicht als böser Superschurke herausstellen, der insgeheim in seiner Einsamkeit davon träumt, die Welt der Trampler zu beherschen. Kuscheltiere können so vielleicht sogar als Inspiration für die nächste Rollenspielsession dienen.

Welches Kuscheltier würdet Ihr spielen? Was haltet Ihr von der Kombination von Kuscheltieren und Rollenspiel?

 
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